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Eine Herausforderung für jeden Wanderer

Tennenbronner Schwarzwaldverein auf dem Karlsruher Grat

Am vergangenen Sonntag schickte Petrus bestes Wanderwetter voraus, nicht zu warm, trocken und wunderschön sonnig.

18 Tennenbronner machten sich auf den Weg nach Ottenhöfen um den einzigen Klettersteig des Nordschwarzwaldes zu bezwingen.

Der Karlsruher Grat bekam seinen Namen allerdings erst 1926 zu Ehren einiger abgestürzter Karlsruher Kletterern. Vormals hieß er wegen seines Aussehen „Eichhaldenfirst“.

In Ottenhöfen angekommen, wurden die Wanderstiefel geschnürt und schon ging es bergauf auf wunderschönen Pfaden durch sonnendurchflutete Wälder. Auf ihrem Weg passierten die Tennenbronner die wildromantischen Wasserfälle des Gottschlägtals mit dem berühmten „Edelfrauengrab“, indem der Sage nach eine untreue Edelfrau ihr Ende fand.

Weiter bergauf kam die Wandergruppe jetzt an den Grat, der doch sehr imposant war. Eine Gruppe kraxelte direkten Wegs über den Grat, während ein kleiner Teil lieber die nicht so waghalsige Strecke seitlich wählte. Für die Kletterer war es doch sehr anstrengend, denn der Grat ist ausgesprochen spitzfelsig und man musste jeden Schritt und jeden Halt sorgfältig wählen. Aber bei jeder kleinen Verschnaufpause bot sich der Gruppe eine atemberaubend schöne Aussicht ins Achertal und in die Rheinebene dar.

Nach ca. 400 Metern klettern und kraxeln hatten alle Wanderer wieder sicheren Boden unter den Füßen und auch dem Wanderführer Bernd Staiger viel ein kleiner Stein vom Herzen, das alles so gut geklappt hat.

Danach hatte sich die Gruppe auch den obligatorischen Gipfelschnaps verdient.

Der restliche Weg führte dann wieder stetig bergab, aber nicht minder schön, Richtung Ottenhöfen.

Die gemeinsame Schlußeinkehr fand anschließend im Hotel Drei Könige in Oberwolfach statt. Ein gelungener Abschluss eines gelungenen Wandertages.

Bilder können in der Bildergalerie angeschaut werden.

 

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